Porsche 917 K
“Steve McQueen” Le Mans 1970 von Max Bethge
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Zuerst habe ich die Teile 3 (Fahrgestellplatte) und 65 (Karosserie) des Bausatzes vorsichtig!!! vom Gussast gelöst und mit dem Kanülen Klebstoff von Revell (ihr könnt aber auch genauso gut einen von einem anderen Hersteller nehmen Hauptsache ein Plastikklebstoff mit Kanüle) verklebt. Dieser Klebstoff hat den Vorteil, dass er sich ziemlich präzise auftragen lässt und verhältnismäßig schnell trocknet. Danach habe ich mit einem Folienstift eine Mittelachse eingezeichnet, diese hat den Grund, dass das Fahrgestell später nicht nur “irgendwie”, sondern schön mittig sitzt.

 

grundiert.jpg (12937 Byte)Anschließend habe ich mir das Fahrgestell (ein Universal Standart Fahrgestell z. B. von einem Porsche 908/3 späte Variante) und dieses mit meinem Messschieber ausgemessen und das Maß danach auf die Fahrgestellplatte übertragen. Von jetzt an hieß es “drehmeln” was das Zeug hält, zuerst habe ich die Fahrgestellmitte des Bausatzes aufgedrehmelt und die Kanten mit meinen Schlüsselfeilen und meinem Skalpell versäubert. Nachdem dies erledigt war setzte ich das Uni-Fahrgestell im Bausatz Stück für Stück zusammen, das heißt nach dem Fahrgestell habe ich die Hinterachse danach die Vorderachse und den Schwingarm eingepasst bzw. das Bausatzfahrgestell aufgedrehmelt.

Als das Uni Fahrgestell endlich zu Passen schien habe ich die Pinnen (die Pinnen habe ich aus dicken Gießästen von Modellbausätzen hergestellt, ihr könnt aber auch die Pinnen von Schrottkarossen entfernen) mit Revell-Contacta-Quick (einem Sekundenkleber, hier gilt das Gleiche wie vorher) eingeklebt, dabei stellte ich fest dass der vordere Aufnahmepunkt “im Freien” hing dies machte das Einkleben von Teil 45 (Armaturenbrett) erforderlich. Als die Pinnen verklebt waren, habe ich die Karosserie erst mal zum Trocknen weggelegt und mich daran gemacht die Anbauteile zu Bemalen.

Ich habe für die Details Tamiya und Revell Farben verwendet sowie für die Chromteile Chromspray für Felgen aus dem Baumarkt. Nachdem die Teile bemalt waren nahm ich die Karosserie wieder in die Hand und habe sie mit Presto 2-Komponenten Spachtel verspachtelt. Danach habe ich sie mit Revell- Grundierung (auch hier gilt wie oben) grundiert. Anschließend habe ich die Karosserie abgeklebt und mit den im Bauplan angegebenen Farben (Humbrol 18 und 47) lackiert. Nachdem die Karosserie mindestens einen Tag lang durchgetrocknet war habe ich die Decals aufgebracht und die angespritzten Details vorbildgetreu bemalt.

Anschließend habe ich den GT-40 Einsatz beschnitten, Vorsicht!!! von dem Einsatz müssen in der Mitte ca. 5mm ausgeschnitten werden. Danach habe ich die Karosserie mit Klarlack (Humbrol 35) überzogen. Dann habe ich den Fahrereinsatz mit Tesafilm und die Klarsichtteile mit Sekundenkleber befestigt, nun war der Uni-Racer fertig

Ich hatte mir den
Airfix Modellbausatz Nr. 03409 Gulf Porsche 917 gekauft.

Diesen Bausatz wollte ich schon Lange haben, auch weil dieser Porsche durch den Film “Le Mans” mit Steve McQueen weltbekannt geworden ist.

Ich wollte aus diesem Bausatz einen 1:32 Scaleracer machen, besser als den doch nicht ganz so gut ausgeführten 917 K von Carrera. Daher habe ich mir auch gleich ein Fahrgestell, einen Satz “Porsche”- Felgen und einen (passenden) Fahrereinsatz (z. B. von einem GT 40) besorgt.